„Ja, das war spitze" – Chorkinder singen
im Blühenden Barock
Zum dritten Mal trafen sich die Kinderchöre des Sängerkreises
Mittlerer Neckar zum gemeinsamen Konzert im Hahn’schen Garten des
Blühenden Barocks in Ludwigsburg. Am Sonntagmorgen gab es schon ein
großes Gedränge am Nebeneingang in der Mömpelgardstraße – etwa
120 junge Sängerinnen und Sänger samt Eltern, Geschwistern und
Großeltern sammelten sich kurz nach 10 Uhr, um sich dem Ereignis,
das die Kinderchöre seit Wochen in den Probenstunden beschäftigte,
stellen zu können.
Um 11 Uhr ging es dann endlich los: Nach der Begrüßung durch
den Jugendvorstand des SKMN, Herbert Bura, der unter den Gästen den
1. Bürgermeister der Stadt Ludwigsburg Andreas Hesky und den
Sängerkreisvorstand Anton Klotzbücher begrüßen konnte,
eröffneten die Moonkids der Chorgemeinschaft Neckarweihingen den
Vortragsreigen mit dem lustigen Liedchen „Auf los geht’s
los". Christel Pechmann hat mir ihrem Chor den etwa 300 bis 400
Zuhörern gleich gezeigt, was in den Kinderchören heute so alles
gesungen wird. Die Popp-Kids aus Poppenweiler unter der Leitung von
Gaby Knorpp konnten mit ihren Liedern, vom Trompetenschwein bis zum
musikalischen Wasserhahn, nahtlos an den Neckarweihinger Chor
anschließen. Die Hochdorfer Sternchen gingen zuerst mit der „Schwäb’schen
Eisenbahn" und ihrem Dirigenten Herbert Bura auf die
musikalische Reise, anschließend wagten sie sich weiter bis auf den
Mond. Sabine Wieland, Dirigentin der Crazy Kids aus Ossweil zusammen
mit den Hit Kids aus Benningen, kam vom knallroten Gummiboot über
den alten Häuptling der Indianer bis hin zum Hexen Rock’n Roll.
Zum Schluss fanden sich alle Kinder zum gemeinsamen „Ja, das
war spitze" zusammen auf der Bühne wieder, zuvor wurde dem
Geburtstagskind Gaby Knorpp ein Ständchen gesungen. Die fällige
Zugabe „If you’re happy and you know ist" bedeutete für
die kleinen Sängerinnen und Sänger nochmals eine gemeinsame
Konzentration auf gemeinsames Klatschen, Schnippen und Stampfen
(eine äußerste Belastungsprobe für die Bühne im Hahn’schen
Garten!). Nach 1 ¼ Stunden fröhlichen Singens sind alle von dannen
gezogen mit der Gewissheit, sich in 2 Jahren wieder zu treffen.
Herbert Bura